Amalgam – die tickende „Zeitplombe“

Die Versorgung kariöser Seitenzähne mit Füllungen erfolgte früher fast
ausschließlich mit Amalgam, einem Metallgemisch aus Silber, Kupfer,
Zink und Quecksilber.

Amalgamfüllungen führen allerdings zu einer nachweisbaren zusätzlichen
Quecksilberbelastung des Menschen. Die aus den Füllungen freiwerdenden
Spurenmengen werden teilweise in Knochen, Leber, Nieren, Gehirn und
Immunsystem gespeichert.

Deshalb wird diese Art der Zahnversorgung immer wieder in Frage gestellt.
Eine gesundheitliche Gefährdung durch Amalgam ist nicht auszuschließen.

Mittlerweile hat auch der Gesetzgeber die Problematik erkannt und mit einer
Reihe von Verordnungen die Anwendung von Amalgam eingeschränkt.

Amalgamfüllungen dürfen nicht mehr verwendet werden bei:

•   Kindern bis zum 6. Lebensjahr

•   Schwangeren und stillenden Frauen

•   Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

•   Patienten mit nachgewiesener Amalgamallergie

•   Mädchen und Frauen im gebärfähigen Alter

Wir wollen aber nicht nur bei den oben genannten Patientinnen und Patienten
gesundheitliche Gefährdungen durch Amalgamfüllungen vermeiden.

Aus diesem Grunde verwenden wir
in unserer Praxis kein Amalgam mehr.

Wir sind sicher, wir entscheiden bei der Suche nach
Alternativen zum Amalgam (Plastische Füllungen und
Einlagefüllungen) ganz im Sinne und zum gesundheitlichen
Wohl unserer Patientinnen und Patienten.