Knochentransplantate

-  aus eigener Knochensubstanz

In einem operativen Eingriff wird zum Knochenaufbau an einer anderen
Körperstelle Knochen entnommen - in der Regel vom Kinn oder anderen
Teilen des Unterkiefers - und in die Knochentasche eingepflanzt.
Die Entnahmestelle heilt danach wieder in ihren ursprünglichen Zustand.

Bei diesen Verfahren wird der eingepflanzte Knochen fast immer von
neuem Stützgewebe umschlossen, das dem Zahn festen Halt gibt.

-  aus gezüchtetem Knochenzellen

Die direkte Transplantation eigener Knochen-
substanz gilt als medizinischer "Goldstandard".
Eigenes Gewebe verwächst am sichersten mit
dem vorhandenen Kieferknochen.
Allerdings kann dieses Verfahren auch mit
einer Reihe von Belastungen und Risiken
verbunden sein. Auf jeden Fall ist damit ein
operativer Zweiteingriff zur Entnahme des
Knochenmaterials verbunden.

Mit einem körpereigenen (aus patienteneigenen
Knochenzellen) gezüchteten Kieferknochen-
transplantat wird ein ganz neues Vorgehen
möglich: Hier genügt eine geringe Menge
Knochenhautzellen, um daraus im Labor neue
Knochensubstanz zu züchten. So lässt sich Ihr
Kieferknochen aus körpereigenem (autologen)
Gewebe neu aufbauen, ohne dass dazu eine
größere Operation erforderlich ist.

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Zustand vor (1) und nach (2) dem Knochenaufbau im Oberkiefer mit autologen gezüchteten Kieferknochentransplantaten