Zahnarzt Dr. med. dent. Lentzen
Hier finden Sie Informationen zu: Implantologie, Implantate, Vorbeugung, Prophylaxe,
Karies, Plaque, Zahnfleischentzündung, Parodontologie, Parodontitis, Zahnersatz,
Amalgam, Füllungen, Inlays, Kronen, Brücken, Prothesen, Zahnästhetik, Zahnschmuck,
Sportschutz, Zahnschutz, Aufhellen, Bleaching, Contouring, Verblendschalen, Veneers.
Gepflegte Zähne sorgen für ein strahlendes Lächeln. Sie
geben Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit, sowohl im Privatleben und als auch
im Beruf. Wir dürfen unsere Zähne aber nicht nur unter ästhetischen Gesichtspunkten
sehen. Ebenso entscheidend sind ihre einwandfreie Funktion und ihre Bedeutung
für die Gesundheit unseres Gesamtorganismus. Moderne Zahnmedizin umfasst die ganzheitliche
Betrachtung des Menschen. Wir wollen Ihnen dabei helfen, Ihre Zahn- und Mundgesundheit
zu erhalten oder zu verbessern. Wir wollen dabei Ihren Ansprüchen an Ästhetik,
dauerhafter Funktion und Bioverträglichkeit gerecht werden. Mit einer kurz-, mittel-
und langfristig angelegten, konsequenten Therapie wollen wir dazu beitragen, dass
Sie Ihre Lebensziele gesund und mit Ihren eigenen Zähnen erreichen.
Vorbeugen (Prophylaxe) ist besser als Heilen: Die zahnmedizinische Prophylaxe
zielt darauf ab, Karies und Zahnfleischerkrankungen (Parodontose) zu verhindern.
Die richtige und regelmäßige häusliche Zahnpflege, eine zahngesunde Ernährung
sowie die professionelle Zahnreinigung und Anwendung von Fluoriden in der Zahnarztpraxis
helfen, die Entstehung von Karies und Parodontose zu vermeiden. Deshalb ist die
Prophylaxe in unserer Praxis ein tragender Pfeiler des Behandlungskonzeptes, um
den langfristigen Erfolg einer Zahnbehandlung wirklich zu sichern. Karies und
Parodontose: Ursache und Wirkung: Karies- und Zahnfleischerkrankungen entstehen
im Zusammenwirken verschiedener Faktoren: Mikroorganismen produzieren Säuren als
Stoffwechselprodukte und entkalken (demineralisieren) den Zahn. Zuckerhaltige
Nahrungsreste bilden die Nahrung (Substrat) für Bakterien bzw. Bazillen, die Karies-
und Zahnfleischerkrankungen verursachen. Krankhafte Erscheinungen treten auf,
wenn über längere Zeiträume Zahnbeläge auf der Zahnoberfläche und dem Zahnfleischsaum
verbleiben. Nur wenn alle vier Faktoren zusammentreffen, können Karies und Zahnfleischerkrankungen
entstehen.
Der Erfolg der Prophylaxemaßnahmen ist objektiv messbar, denn der Zustand der
Mundhöhle kann mit speziellen Untersuchungen in der Zahnarztpraxis dokumentiert
und jede Veränderung kontrolliert werden. Auf einem Befundblatt wird der Mundhygienezustand
von Anfang an und in allen Stufen Ihres persönlichen Prophylaxe-Programms (individualprophylaktisches
Programm) fortlaufend dokumentiert. Der Zahnbelag (Plaque) - Index (PI): Umfang
und Ausdehnung des bakteriellen Zahnbelages (Plaque) auf der Zahnoberfläche werden
durch Einfärben sichtbar gemacht. Aus den Untersuchungsergebnissen entwickelt
der Zahnarzt und seine für diese Aufgaben besonders fortgebildeten Mitarbeiterinnen
Anleitungen für Ihre häusliche Zahnpflege. Je nach Mundsituation werden diese
durch eine professionelle Zahnreinigung in der Praxis ergänzt.
Der Zahnfleisch-Blutungs-Index (SBI): Eine Entzündung des Zahnfleisches kann durch
Berührung mit einer stumpfen Sonde im Bereich des Zahnfleischsaumes festgestellt
werden. Der Krankheitsverlauf wird auf einem Befundblatt dokumentiert. Wir beurteilen
dann das beobachtete Ergebnis und entscheiden, ob weitere Maßnahmen notwendig
sind. Der Entzündungsgrad ist entscheidend für Ihr persönliches Prophylaxeprogramm.
Durch entsprechende Mundhygiene kann die Entzündung des Zahnfleischsaumes – und
somit die Blutungsneigung – zum Abklingen gebracht werden. Bei unseren Kontrolluntersuchungen
können wir sehen, ob und welche Maßnahmen erforderlich sind. Auch deren Verlauf
wird auf einem Befundblatt dokumentiert.
Der Karies-Risiko-Test (KRT): Dieser Test gibt Aufschluss sowohl über die Schutzfunktion
des Speichels als auch über die Anzahl der kariesverursachenden Bakterien im Speichel.
Dabei wird das Vorkommen von zwei Bakterienarten bestimmt: Streptokokken, die
als die wichtigsten Kariesverursacher gelten und Laktobazillen, deren hohe Anzahl
auf einen hohen Zuckerkonsum hinweist. Je mehr Bakterien nachweisbar sind, desto
größer ist die Gefahr, Karies zu bekommen. Nach der Auswertung der Speichelanalyse
und aller anderen Tests entwickeln wir zum Erhalt Ihrer Zähne mit Ihnen gemeinsam
einen altersabhängigen, persönlichen Katalog vorbeugender Maßnahmen (individualprophylaktisches
Programm). Der Speichel: Der Schlüssel zur dauerhaften Zahngesundheit! Unser wichtigster,
natürlicher Schutzmechanismus im Mund! Der Speichel enthält sämtliche Mineralsalze,
die der Zahnschmelz für den Erhalt seiner Widerstandskraft gegenüber Säureattacken
braucht. Nach fast jeder Nahrungsaufnahme werden nämlich infolge der Aufspaltung
von Zucker im Mund Säuren gebildet. Die Speichelflüssigkeit enthält natürliche
mineralische Bestandteile, um diese Säuren zu neutralisieren. Zusätzlich fördert
der Speichel den Wiedereinbau (Remineralisation) zahnhärtender Substanzen in den
Zahnschmelz und wirkt dadurch der Entstehung von Karies entgegen. Was die Speichelfunktion
anregt: Kauen stimuliert den Speichelfluß. Dies geschieht ganz normal während
der Nahrungsaufnahme. Dieses erhöhte Speichelflussvolumen enthält auch eine besonders
hohe Konzentration an Mineralien und verfügt damit über eine erhebliche Neutralisierungskapazität.
Was die Speichelfunktion hemmt: Verschiedene Medikamente (z.B. Psychopharmaka,
bestimmte blutdrucksenkende Mittel, etc.) können die Speichelfunktion hemmen und
damit einen trockenen Mund verursachen.
Ihr persönliches Prophylaxe-Programm: Die meisten Menschen lachen gern – und Sie?
Menschen mit einem strahlenden Lächeln haben „das gewisse Etwas“. Sie wirken sympathisch
und selbstbewusst. Diese Ausstrahlung und Sicherheit sollen auch Sie behalten:
mit Ihren eigenen Zähnen. Ein persönliches Prophylaxe-Programm (Individualprophylaxe)
hilft Ihnen dabei. Es ergänzt Ihre häusliche Zahnpflege. Prophylaxe für Schwangere
und junge Mütter: „Jedes Kind kostet einen Zahn“, sagt der Volksmund. Diese Redensart
beinhaltet nur dann eine gewisse Berechtigung, wenn Sie nicht über die Ursache
der Zahn- und Zahnfleischerkrankungen ausführlich informiert sind. Die Individualprophylaxe
muss deshalb dazu führen, dass die nahen Bezugspersonen des Neugeborenen keine
starken Keimträger sind und vermeidbare Übertragungswege ausgeschaltet werden.
Damit Ihre Zähne und Zahnfleisch gesund bleiben, beachten Sie bitte auch folgende
Tipps: • Nicht den Schnuller / Löffel ablecken • keine gesüßten Tees ins Nuckelfläschchen
• Fläschchen nicht zum Dauernuckeln überlassen • Süßigkeiten mit Zuckeraustauschstoffen
vorziehen • Fluoridzufuhr nur nach Absprache mit dem Kinder- oder Zahnarzt. Prophylaxe
für Kinder bis 6 Jahre: Gesunde Zähne von Anfang an. Ihr Kind wird regelmäßig
von uns intensiv betreut. Beim ersten Besuch wird ein Karies-Risiko-Test durchgeführt
und eine kleine Reinigung der Milchzähne vorgenommen. Wir helfen Ihnen mit Tipps
und Tricks zum Abgewöhnen des Schnullers oder des Daumen. Wir versorgen Sie mit
allen Informationen über den Gesundheitszustand der Zähne Ihres Kindes. Prophylaxe
für 6 – 18jährige: Ihr Kind wird regelmäßig intensiv betreut. Beim ersten Besuch
wird ein Kariesrisikotest durchgeführt und die Zähne werden gereinigt. Außerdem
werden die Backenzähne versiegelt. Wir geben Ihnen und Ihrem Kind regelmäßig Tipps
zur zahngesunden Ernährung und informieren Sie über den Gesundheitszustand der
Zähne. Wir motivieren Ihr Kind und unterweisen es ausführlich in seine persönliche
Zahnpflege. Prophylaxe für Erwachsene: Unsere professionelle Betreuung führt zu
langer Zahngesundheit. Sie erleben tagtäglich Frische und Gesundheit in Ihrem
Mund. Beim ersten Besuch wird ein Karies-Risiko-Test durchgeführt und die Zähne
intensiv gereinigt. Falls notwendig, versiegeln wir auch Ihre Backenzähne. Wir
geben Ihnen Tipps zur zahngesunden Ernährung und informieren Sie regelmäßig über
den Gesundheitszustand Ihrer Zähne. Wir unterweisen Sie in Ihre persönliche Zahnpflege.
Die regelmäßige Intensivbetreuung für jede Altersgruppe ist ein wichtiges Ziel
unseres praxiseigenen Prophylaxekonzepts. Wir helfen Ihnen und Ihrem Kind ein
Leben lang! Prophylaxe von Anfang an, damit Zähne und Zahnfleisch gesund bleiben!
Die professionelle Zahnreinigung: Sie wird von unserer Prophylaxehelferin, einer
besonders geschulten Kraft, durchgeführt. Die erste Sitzung beinhaltet die Reinigung
von harten und weichen Zahnbelägen über dem Zahnfleisch. Dies geschieht mit Mikrosalzstrahlgeräten,
Ultraschall und Küretten. Anschließend erfolgt eine Politur und Glättung der gereinigten
Oberflächen. Ferner werden Ihnen die verschiedenen Putzhilfsmittel und die richtige
und effektivste Putztechnik erklärt und gezeigt. Auch die besonders wichtige Reinigung
der Zahnzwischenräume wird geübt. Diese Maßnahmen stellen ein international übliches
Vor- und Nachsorgekonzept dar, das Sie in regelmäßigen Abständen durchführen lassen
sollten. Es hilft Ihnen, Ihre Zähne zu Hause richtig und gut sauber zu halten.
Nach drei Wochen erfolgt die Messung der Zahnfleischtaschen mit einer Sonde. In
diesen Taschen befinden sich die gefährlichen Bakterien, die zur Zahnbetterkrankung
(Parodontitis) führen. Das Messergebnis wird in einer Grafik festgehalten und
dient zur Verlaufskontrolle des Heilungsverlaufes. Eine Reinigung der Wurzeloberflächen
unter dem Zahnfleisch (Scaling oder Wurzelglättung) ist besonders an engen Stellen
schwierig und wird mit speziellen Instrumenten (Küretten) durchgeführt. Nach der
Wurzelreinigung soll das Zahnbett für etwa drei Monate abheilen, danach erfolgt
wiederum eine Kontrollmessung mit der Parodontalsonde. Das Ergebnis wird ebenfalls
in einer Tabelle notiert und mit dem Ausgangsbefund verglichen. Zahnfleischtaschen,
die dann immer noch tiefer als 4 mm sind, werden durch eine spezielle chirurgische
Zahnfleischbehandlung saniert.
Kariesvorbeugung mit Fluoriden: Bisher ist nur ein einziger Stoff bekannt, der
die Widerstandskraft der Zähne gegen Karies erhöht - das Fluorid. Nahrung und
Trinkwasser enthalten aber meist nur Spuren von Fluoriden, sodass diese zur Kariesvorbeugung
zusätzlich verabreicht werden müssen. Wir beraten Sie in unserer Praxis gerne,
welche Form der Fluoridzufuhr (Tablette, Zahnpasta, Gelee, Fluoridlack, Mundspüllösungen,
Speisesalz oder Fluoridierungsschiene) Sie verwenden sollten. Am zuverlässigsten
ist die zentrale Anreicherung des Trinkwassers mit Fluoriden. Obwohl Fluoride
durch die natürliche Umwelt in geringen Mengen immer schon in unsere Knochen und
Zähne gelangten, werden bis heute Bedenken gegen die Fluoranreicherung (Fluoridierung)
geäußert, begründet auch durch die Eigenschaften des reinen Elements Fluor. Den
Fluorverbindungen (Fluoriden), die bei unseren Zähnen verwendet werden, konnten
auch nach langjähriger Erprobung und nach vielen Untersuchungen bisher keine schädlichen
Nebenwirkungen nachgewiesen werden, abgesehen von bräunlichen Sprenkelungen des
Zahnschmelzes nach Überdosierung. Die Unbedenklichkeit der Fluoridierung gilt
deshalb heute als gesichert. Zucker (roter Rhombus) wird von Bakterien (grüner
Kreis) zu Säure (rote Dreiecke) abgebaut, welche die Kalziumapatit-Kristalle (blaue
Dreiecke) des normalen Zahnschmelzes leicht aufzulösen vermag (Kariesbeginn).
Fluorid verhindert die Entkalkung der Zähne durch Säure auf zweifache Weise. Durch
Austausch von Kalzium-Atomen gegen Fluorid entstehen Apatit-Kristalle von geringerer
Säurelöslichkeit. Darüber hinaus hemmen Fluoride die Vergärung des Zuckers durch
Bakterien, so dass außerdem im Zahnbelag weniger Säure gebildet wird. Ebenso,
wie giftiges Chlorgas an Natrium gebunden zum harmlosen und lebensnotwendigen
Kochsalz wird, so verliert das aggressive Fluorgas durch Bindung an Natrium seine
schädlichen Eigenschaften. Von innen wird Fluor nur während der Mineralisation
des Zahnes gleichmäßig verteilt eingelagert (blaue Punkte). Nach dem Zahndurchbruch
dringt Fluor nur noch von außen ein und reichert sich in der äußeren Schmelzschicht
an (rote Punkte).
Fissurenversiegelung: Alle Zähne mit einer zerklüfteten Oberfläche, mit Grübchen
und Fissuren, sind besonders kariesanfällig. Die feinen Fissuren bieten den Speiseresten
und Bakterien gute Haftungsmöglichkeiten. Selbst dünne Borsten einer Zahnbürste
können hier nicht helfen. durch eine Versiegelung der Fissuren können wir Ihren
Zähnen für lange Zeit einen wirksamen Schutzgeben. Dabei wird nach der professionellen
Zahnreinigung ein dünnflüssiger Kunststoff auf die Oberfläche der Zähne aufgetragen
und mit einer Speziallampe gehärtet. Besonders wichtig ist diese Versiegelung
für Milchbackenzähne, da diese Platzhalterfunktion für die bleibenden Zähne erfüllen.
Gehen Milchbackenzähne vorzeitig durch Karies verloren, können Zahnfehlstellungen
bzw. Gebissanomalien entstehen.
Wir helfen Ihnen gerne bei der praktischen Umsetzung der Bass-Zahnputz-Technik.
Zähne bürsten: Wir putzen von Kindesbeinen an unsere Zähne und wir setzen voraus,
dass wir es richtig machen. Unsere Erfahrungen in der Zahnarztpraxis zeigen aber,
dass auch heute noch sehr oft Fehler bei der Zahnpflege gemacht werden. Moderne
Zahnheilkunde vermag sehr viel. Ohne Ihre Mitarbeit und die richtige häusliche
Zahnpflege ist jedoch jede zahnärztliche Behandlung nur die Hälfte wert. Im Rahmen
Ihres persönlichen Prophylaxe-Programms (Individual-Prophylaxe) erhalten Sie von
uns alle wichtigen Tipps und Hinweise zur richtigen Pflege Ihrer Zähne zu Hause.
Wenn Zahnbeläge mit der Zahnbürste einfach weggeschrubbt werden, entstehen Zahnfleischverletzungen
und tiefe Rillen an den empfindlichen Zahnhälsen. Ursache ist oft eine zu harte
Zahnbürste, die auch noch zu fest angedrückt wird. Nicht der Druck auf die Zahnbürste
ist entscheidend, sondern die mit Sorgfalt und Genauigkeit angewandte Technik.
Effektiv und schonend für Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch ist die Bass-Technik.
Setzen Sie die Zahnbürste in einem Winkel von 45° zur Zahnachse an. Teilen Sie
den Ober- und Unterkiefer in Zahnputzabschnitte ein und reinigen Sie systematisch.
Entfernen Sie den Zahnbelag immer durch rüttelnde Bewegungen bei leichtem Andruck
der Zahnbürste am Zahnfleisch. Reinigen Sie die Kaufflächen der Seitenzähne. Säubern
Sie die Innenflächen der Oberkieferschneidezähne. Säubern Sie die Innenflächen
der Unterkieferschneidezähne. Kontrollieren Sie Ihr Werk im Spiegel, insbesondere
den Zahnfleischsaum und die Zahnzwischenräume. Zum Abschluss machen Sie den Zungentest:
Kontrollieren Sie mit Hilfe der Zunge Ihre Zähne auf Belagreste.
Zahnseide: Die tägliche Intensivreinigung: Mit dem normalen Zähneputzen können
Sie nicht den ganzen Zahn bakterienfrei halten; im Bereich zwischen den Zähnen
sind zusätzliche Hilfsmittel nötig. Zahnseide oder Zwischenraumbürsten pflegen
auch die Zahnzwischenräume. Die Anwendung dieser Hilfsmittel will jedoch gelernt
sein. Falscher Gebrauch führt zu Verletzungen am Zahnfleisch. Lassen Sie sich
von uns die für Ihren persönlichen Zahnzustand optimale Methode erklären.
Zahnzwischenraumbürste: Die tägliche Intensivreinigung: Mit dem normalen Zähneputzen
können Sie nicht den ganzen Zahn bakterienfrei halten; im Bereich zwischen den
Zähnen sind zusätzliche Hilfsmittel nötig. Zahnseide oder Zwischenraumbürsten
pflegen auch die Zahnzwischenräume. Die Anwendung dieser Hilfsmittel will jedoch
gelernt sein. Falscher Gebrauch führt zu Verletzungen am Zahnfleisch. Lassen Sie
sich von uns die für Ihren persönlichen Zahnzustand optimale Methode erklären.
Zahncreme: Nach dem Kariesrisikotest und der Beurteilung ihres Mundgesundheitszustands
können wir Ihnen eine für Ihre Bedürfnisse passende Zahncreme empfehlen – dadurch
entsteht enormer Nutzen. Wir gehen dabei von folgenden allgemeinen Voraussetzungen
aus: • Stellen wir bei Ihnen ein hohes Kariesrisiko fest, empfehlen
wir Ihnen als besonderen Kariesschutz eine natriumlaurylsulfatfreie, aminfluoridhaltige
Zahnpasta, z.B.: Elmex rot, Elmex Sensitive grün, Elmex Kinderzahnpasten. Für
Patienten in homöopathischer Behandlung z.B. Elmex mentholfrei (keine ätherischen
Öle). Wenn Ihr Kind nicht ausspucken kann, empfehlen wir fluoridfreie Zahnpasten,
z.B.: Putzi, Weleda Kinder-Zahncreme, Oral-B Sensitive. Stellen wir bei Ihnen
eine schlechte Speichelpufferkapazität mit einem PH-Wert unter 5 fest, so empfehlen
wir eine Bicarbonat / Baking-Soda Zahnpasta, z.B.: Colgate Baking Soda, Signal
Bicarbonat, Weleda Bicarbonat. Stellen wir bei Ihnen eine Zahnfleisch- oder Zahnbetterkrankung
(Gingivitis oder Parodontitis) fest, so empfehlen wir eine Zahnpasta die Vitamin
A enthält, z.B.: Aronal forte. Auch über Fluoridzusätze beraten wir Sie gerne.
Zahngesunde Ernährung: Es gibt Lebensmittel, denen traut man gar nicht zu, dass
sie zahnschädlich sind. Hätten Sie es gewusst? • Ketchup besteht zu
etwa 30% aus Zucker. • Fertigmahlzeiten enthalten bis zu 10% Zucker.
• Orangensaft ist zwar gesund, aber auch sehr sauer und kann die Zähne
zerstören. Nicht nur Süßigkeiten wie Bonbons, Schokolade und Konditoreiwaren,
auch Weißbrot, Marmelade, Dosenobst, klebriges Dörrobst und Limonade können schädlich
für Ihre Zähne sein. Weiche, zuckerhaltige Kost beansprucht zudem die Kaumuskulatur
zu wenig und begünstigt die Entstehung von Zahnbetterkrankungen. Gesund für Ihre
Zähne sind z.B. Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe (Kalzium, Phosphat). Obst und
Gemüse, Salate, mageres Fleisch, Wurst, Fisch, Butter, Milch, Käse, Quark, Eier,
Kartoffel, Hülsenfrüchte und Vollkornbrot sind als Kost zu empfehlen. Bei grober
Kost wird zudem durch kräftiges Kauen Ihr Zahnfleisch massiert und Ihr Zahnhalteapparat
getrimmt. Wenn Sie mehr wissen möchten, informieren wir Sie im Rahmen unseres
Prophylaxe-Programms umfangreich, wie Sie Ihre Ernährung zahnfreundlicher gestalten
können.
Ihre Zahnbürste: So besser nicht! Jahrelang beherrschten Kunststoffbürsten mit
V-förmig ausgezahnten Borstenfeldern den Zahnbürstenmarkt. Sie sind auch heute
noch weit verbreitet. Die Form ihres Bürstenfeldes und ihre oftmals abgeschnittenen,
scharfkantigen Borsten-Enden machen diesen Zahnbürstentyp jedoch für die Zahnpflege
nach Dr. Bass ungeeignet. So soll Ihre Zahnbürste sein! • Sie hat ein Bürstenfeld
mit einer vielbüscheligen, dichten Besteckung (2-3 Zahnkronen breit) mit 5 Borstenreihen
• Die Einzelborste besteht aus Kunststoff mit gerundeten Borsten-Enden • Der Bürstengriff
ist handlich mit einem abgewinkelten Schaft zum Bürstenkopf. Die Bewertung darüber,
ob eine Zahnbürste für die Zahnpflege nach Dr. Bass empfohlen werden kann, hängt
entscheidend von der Gestaltung ihrer Borsten-Enden ab. Kurzkopfbürsten mit zahlreichen
eng stehenden planen Borstenbündeln aus elastischen, mittelharten, rund geschliffenen
Kunststoffborsten haben eine glatte und porenfreie Oberfläche. Sie nehmen kaum
Feuchtigkeit auf und bleiben auch bei längerem Gebrauch elastisch. Ihre Qualität
und Stärke lassen sich standardisieren. In der Vergrößerung des „multi-tuft“ –
Bürstenfeldes erkennt man, dass die Borsten-Enden rund geschliffen sind. Gerundete
Borsten-Enden vermeiden mechanische Verletzungen entlang der empfindlichen Zahnfleischsäume.
Wichtig für Kinder ist ein kleinerer Bürstenkopf. Spätestens nach 6-8 Wochen muss
die Zahnbürste gegen eine neue ausgewechselt werden. In jedem Fall aber ist sie
auszutauschen, wenn sich die Borsten am Rand abbiegen. Fragen Sie nach unserer
praxiseigenen fünfreihigen Zahnbürste! Sie ist optimal geeignet zur Zahnpflege
nach der Bass-Technik.
Karies - das große Risiko! Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz unseres Körpers.
Dennoch kann er angegriffen und zerstört werden. Zwar weisen schon die Zähne vorzeitlicher
Menschen kariöse Defekte auf. Die heutige besonders weite Verbreitung dieser „Volksseuche“
ist jedoch eine Folge unserer Ernährung mit weicher zuckerhaltiger Nahrung und
somit eine Zivilisationskrankheit. Ursache für die Kariesentstehung sind bakterienreiche
Zahnbeläge (Plaque), die den Speisen Substanzen entziehen und in Säuren umwandeln.
Bei Zuckerverzehr nimmt die Säuremenge stark zu. Unter dem klebrigen Zahnbelag
lösen die Säuren den harten Zahnschmelz auf. Es entsteht eine Karies. Karies tritt
besonders leicht dort auf, wo die Zahnreinigung erschwert ist: • in
den Fissuren und Grübchen der Kauflächen • zwischen den Zähnen •
am Zahnfleisch. Karies kann übrigens nicht geheilt werden, da Zähne sich nicht
regenerieren wie die Haut oder andere Organe. Sind Zähne durch Karies einmal verletzt,
brauchen Sie dringend unsere Hilfe.
Die Karies schreitet fort. Wenn Sie selbst erkennen können, dass Sie ein "Loch
im Zahn" haben, ist es häufig schon zu spät. Denn auch die kleinste Karies muss
versorgt werden. Andernfalls breitet sich der kariöse Prozess im Zahn weiter aus
und führt über die Entzündung und Zerfall des Zahnmarks zur Entzündung oder Vereiterung
des Kieferknochens. Eine „dicke Backe“ (Abszess) entsteht. Im schlimmsten Fall
können die Bakterien in das umliegende Gewebe streuen (Herdgeschehen) und nach
heutiger Auffassung über das Gefäß- und Nervensystem Erkrankungen weit entfernter
Organe hervorrufen. In diesem weit fortgeschrittenen Stadium ist der Verlust des
Zahnes nur noch durch eine Wurzelbehandlung – meist in Kombination mit der chirurgischen
Sanierung des „Zahnherdes“ - zu verhindern. Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis)
Bei fortschreitender Karies erreichen Bakterien und deren Gifte das Zahnmark.
Zunächst entzündet sich dessen Kronenteil, anschließend auch das Zahnmark im Wurzelkanal
und die Wurzelhaut. Starke, anhaltende Schmerzen und Druckempfindlichkeit des
Zahnes sind die Folge. Zerfall des Zahnmarks (Gangrän) Im weiteren Verlauf geht
das entzündete Zahnmark unter der Beteiligung eingedrungener Bakterien in eine
Fäulnis über. Die Schmerzen klingen ab, und der Zahn kann längere Zeit beschwerdefrei
sein. In der Umgebung der Wurzelspitze spielt sich nunmehr ein „Stellungskrieg“
zwischen den vordringenden Bakterien und dem Abwehrsystem des Körpers ab. Gewinnen
die Bakterien schließlich die Oberhand, flammt die Entzündung akut auf. Akute
Eiterung (Abszess): Sind Eiter erregende Bakterien in den Zahn eingedrungen, geht
die Knochenentzündung an der Wurzelspitze in eine eitrige Einschmelzung über.
Der Eiter bahnt sich durch die Hohlräume im Knochenmark einen Weg zur Schleimhaut,
die kurz vor dem Durchbruch vorgewölbt wird. Chronische Eiterung (Fistel): Nach
dem Durchbruch des Eiters klingen die akuten Beschwerden ab. Da aus dem Zahn als
Brutstätte der Bakterien laufend neuer Nachschub kommt, entwickelt sich eine schleichende
Eiterung. Der Körper dämmt ihre Ausbreitung zwar ein, es entleert sich jedoch
ständig etwas eitriges Sekret aus dem Fistelgang.
Wurzelbehandlung: Das lebende, eventuell schmerzhaft entzündete oder auch abgestorbene
Nervengewebe wird unter Betäubung restlos aus dem Zahn und der Zahnwurzel entfernt.
Der gesamte Bereich wird gereinigt und zum Abschluss wieder mit einer Füllung
verschlossen. Was so einfach klingt, ist allerdings recht kompliziert. Wenn die
Wurzeln mustergültig gerade stehen, ist die Wurzelbehandlung zwar aufwändig, aber
leichter zu bewerkstelligen. Das ist aber nicht immer der Fall. Denn die Natur
hat auch bei den Zahnwurzeln eine große Vielfalt an Formen hervorgebracht. Deshalb
kann eine Behandlung über einen längeren Zeitraum nötig werden, um auch in gebogenen
oder abgeknickten Wurzeln alles entzündete Gewebe zu entfernen. Die Behandlung
ist immer schwierig, da der Zahnarzt sich ausschließlich auf Röntgenbilder, elektronische
Vermessung der Wurzellänge und sein Fachwissen verlassen muss. Zugegeben, eine
Wurzelbehandlung ist schwierig und für Sie und uns recht anstrengend. Der Zeitaufwand
lohnt sich aber aus vielerlei Gründen: • Ihr natürlicher Zahn bleibt
erhalten und steht fest an seinem Platz im Kiefer • Ihr eigener Zahn
sieht genauso aus wie seine natürlichen Nachbarn, ein ästhetisches Plus. •
Es wird keine weitere Behandlung und damit möglicherweise aufwändiger Zahnersatz
notwendig • Wenn später einmal eine Brücke über verloren gegangene
Nachbarzähne notwendig wird, bietet Ihr eigener Zahn eine hervorragende Stütze.
Kurz: Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn seinen Dienst tut und nicht
durch Zahnersatz ersetzt werden muss, ist ein Gewinn für die Lebensqualität. Denken
Sie dran: Vorbeugen ist besser als Wurzel behandeln. Wenn einer Ihrer Zähne in
seinem Inneren an einer Entzündung erkrankt ist, sind meist von außen eindringende
Bakterien aus Zahnbelägen schuld. Versuchen Sie, diese Beläge möglichst immer
sorgfältig zu entfernen. Mit der richtigen Zahnpflege zuhause und mit unserer
Unterstützung durch Prophylaxe-Angebote können Ihre Zähne ein Leben lang gesund
bleiben.
Mittlerweile stehen uns eine Reihe verschiedener Füllungsmaterialien als Alternative
zum Amalgam zur Verfügung • Plastische Füllungen (Sie werden
vom Zahnarzt direkt gelegt und härten im Mund.) • Einlagefüllungen
(Inlays) (Sie werden individuell im zahntechnischen Labor gefertigt.) Plastische
Füllungen Glasionomer- und Steinzement: Beide Materialien werden als zeitlich
begrenzte Übergangslösungen eingesetzt. Sie müssen regelmäßig kontrolliert werden.
Compomer: Zahnfarbener leicht zu verarbeitender Kombinationswerkstoff für kleine
Kariesdefekte an den Milchzähnen. Komposit (Mehrschicht): Bei dieser aufwändigen
„Schmelz-Dentin-Adhaesiv-Technik“ wird das Komposit-Material in plastischer (weicher)
Form direkt im Zahn verarbeitet und Schicht um Schicht mit einem Spezial-Licht
gehärtet. Damit wird eine Materialschrumpfung vermieden und der Randschluss der
Füllung optimiert. Eine besondere Befestigungstechnik, die mit einer entsprechenden
Vorbereitung der Zahnsubstanz beginnt, verbindet Zahn und Füllungsmaterial miteinander.
Wenn Sie eine Einlagefüllung wählen, entscheiden Sie sich für mehr Haltbarkeit,
mehr Sicherheit, mehr Funktion und Ästhetik! Unabhängig vom verwendeten Material
erfordern Inlays ein Höchstmaß an Präzision, zahntechnischer Fertigkeit und zahnärztlichem
Können. Da jedes Inlay individuell angefertigt wird, sind mehrere Behandlungsschritte
erforderlich. Einlagefüllungen (Inlays) Kunststoff (Komposit) Laborgefertigte
Kunststoff-Inlays verbinden Funktion und Ästhetik. Spezialfarben ermöglichen es,
ihnen das Aussehen der natürlichen Zähne zu geben. Kunststoff-Inlays werden im
Labor unter hohem Druck gehärtet und mit einem speziellen Kleber im Zahn befestigt.
Sie eignen sich für die Behandlung großer mehrflächiger Zahndefekte. Gold: Ein
Goldguss-Inlay erfüllt höchste Ansprüche an Sicherheit, Haltbarkeit, Passgenauigkeit
und Mundverträglichkeit. Als zahnärztlicher Werkstoff kommt Gold, bis auf seine
Farbe, den Eigenschaften der natürlichen Zähne am nächsten. Die Gold-Einlagefüllung
eignet sich für alle Defekte im Seitenzahnbereich. Sie wird mit einem zahnmedizinischen
Zement im vorbereiteten Zahn befestigt. Keramik: Die Keramik-Einlagefüllung zeigt
eine perfekte, natürliche Ästhetik. Fast „unsichtbar“ kann das Material Ihrer
individuellen Zahnfarbe angeglichen werden. Keramik-Inlays sind für viele Defekte
im kaudrucktragenden Seitenzahnbereich geeignet. Sie werden mit einem Spezial-Kunststoffkleber
im Zahn befestigt. Welches Material zum Einsatz kommt, hängt nicht nur von der
Haltbarkeit des Füllungsmaterials, sondern ebenso von der Füllungsgröße und der
Lage ab. Bei unserer Beratung wird sowohl Ihre persönliche Zahn- und Mundsituation
als auch Ihr Gesundheitszustand insgesamt berücksichtigt.
Amalgam – die tickende Zeitplombe! Die Versorgung kariöser Seitenzähne mit Füllungen
erfolgte früher fast ausschließlich mit Amalgam, einem Metallgemisch aus Silber,
Kupfer, Zink und Quecksilber. Amalgamfüllungen führen allerdings zu einer nachweisbaren
zusätzlichen Quecksilberbelastung des Menschen. Die aus den Füllungen freiwerdenden
Spurenmengen werden teilweise in Knochen, Leber, Nieren, Gehirn und Immunsystem
gespeichert. Deshalb wird diese Art der Zahnversorgung immer wieder in Frage gestellt.
Eine gesundheitliche Gefährdung durch Amalgam ist nicht auszuschließen. Mittlerweile
hat auch der Gesetzgeber die Problematik erkannt und mit einer Reihe von Verordnungen
die Anwendung von Amalgam eingeschränkt. Amalgamfüllungen dürfen nicht mehr verwendet
werden bei: • Kindern bis zum 6. Lebensjahr • Schwangeren
und stillenden Frauen • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
• Patienten mit nachgewiesener Amalgamallergie • Mädchen
und Frauen im gebärfähigen Alter. Wir wollen aber nicht nur bei den oben genannten
Patientinnen und Patienten gesundheitliche Gefährdungen durch Amalgamfüllungen
vermeiden. Aus diesem Grunde verwenden wir in unserer Praxis kein Amalgam mehr.
Wir sind sicher, wir entscheiden bei der Suche nach Alternativen zum Amalgam (Plastische
Füllungen und Einlagefüllungen) ganz im Sinne und zum gesundheitlichen Wohl unserer
Patientinnen und Patienten.
Zahnfleischbluten ist etwas, was Sie sehr oft nur kurz irritiert: Beim Zähneputzen
und Mundspülen sehen Sie Blutspuren. Aber das – so denken Sie – geht schon wieder
vorüber. Was viele nicht wissen: Ursache für das Zahnfleischbluten ist eine zahnfleischentzündung
(Gingivitis). Wie bei vielen Zahnproblemen sind auch bei der Zahnfleischentzündung
vor allem die bakteriellen Zahnbeläge (Plaque) schuld. Im Normalfall kommt das
Immunsystem mit der Belastung gut zurecht. Wenn allerdings die Menge der bakteriellen
Beläge zu groß wird, ist der Organismus überfordert. Dort, wo besonders viel Zahnbelag
vorhanden ist und auch schon längere Zeit auf dem Zahn oder im Zahnzwischenraum
lagert, entwickelt sich als Folgeerscheinung eine Zahnfleischentzündung. Leicht
erkennbare Anzeichen sind neben dem Zahnfleischbluten eine Rötung und Schwellung
des Zahnfleisches. Unser Praxisteam sieht diese Entwicklung früher. Wir messen
die Gesundheit des Zahnfleisches an seiner „Reizbarkeit“ mit einer Mess-Sonde.
Wenn bei leichtem Druck mit der Sonde alles schön rosa und fest bleibt, ist es
gesund; wirkt es leicht geschwollen und blutet bei der Berührung, hat sich eine
Entzündung entwickelt, die behandelt werden muss. Wie helfen wir Ihnen? Im Rahmen
unseres Vorbeugungsprogramms (Prophylaxe) wird eine Bestandsaufnahme gemacht:
• Ist das Zahnfleisch nur oberflächlich gereizt oder verletzt, möglicherweise
durch falsche Zahnputzmittel? • Haben sich bereits Zahnfleisch-Taschen
gebildet? Finden wir eine Tasche (Mess-Sonden-Test) und hat sich eine chronische
Entzündung gebildet, behandeln wir diese sofort. Blutung, Rötung und Schwellung
werden – je nach Entzündungsgrad – in wenigen Tagen bis zu drei Wochen wieder
verschwinden. Finden sich keine Anzeichen für eine Entzündung der Zahnfleischtaschen,
raten wir zu einer professionellen Zahnreinigung. Dabei werden alle vorhandenen
bakteriellen Zahnbeläge und der Zahnstein sehr sorgfältig und schonend entfernt.
Mit Unterstützung unseres Praxisteams lernen Sie Ihre Zähne und das Zahnfleischso
zu pflegen, dass eine Zahnfleischentzündung nachhaltig ausheilt. Denken Sie daran:
Zahnfleischbluten ist immer ein Warnsignal!
Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen: Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass
über 80% der Bevölkerung an Zahnbetterkrankungen leidet. Nach dem 40. Lebensjahr
gehen durch Erkrankungen des Zahnhalteapparates mehr Zähne verloren als durch
Karies. Deshalb bekommt die Verhütung und Behandlung von Erkrankungen des Zahnfleischs
und des Zahnbetts eine immer größere Bedeutung in unserer Praxis.
Zahnbettentzündung (Parodontitis): Parodontose. Wenn Sie nicht rechtzeitig nach
dem Auftreten von Zahnfleischbluten Konsequenzen ziehen, kann aus der Zahnfleischentzündung
(Gingivitis) eine Zahnbettentzündung (Parodontitis) werden. In diesem Fall arbeiten
sich die Bakterien am Zahn entlang in die Tiefe, sie zerstören dabei immer mehr
Knochen, der den Zahn in seinem Bett hält. Im fortgeschrittenen Stadium bildet
sich eine Nische zwischen Zahn, Zahnfleisch und Knochen, eine Knochen-Tasche,
in der die Bakterien ungestört die Entzündung fortsetzen. Überall da, wo die Entzündung
aktiv ist, entsteht eine immer größere Lücke zwischen Zahn und Knochen. Der Zahn
wird immer lockerer, weil er zunehmend Halt verliert. Spätestens hier muss eine
fachgerechte Behandlung eingreifen, sonst verliert der Zahn schließlich gänzlich
seinen Halt und fällt heraus. Es ist also möglich, einen kerngesunden Zahn zu
verlieren,„nur“ weil das Zahnbett entzündet war und unbehandelt blieb. Parodontitis
dürfen Sie auch aus anderen Gründen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Neuere
Forschungsergebnisse bestätigen, dass durch unbehandelte Parodontitis z.B. eine
ernstzunehmende Herzerkrankung verursacht werden kann. Eine Parodontitis entwickelt
sich allerdings nur mit den Augen eines Laien unauffällig. Wir erkennen schon
früh erste Signale und können mit einer rechtzeitig einsetzenden Parodontalbehandlung
das weitere Fortschreiten stoppen. Parodontalbehandlung: Der größte Erfolg einer
Parodontalbehandlung besteht darin, den Entzündungsprozess zu stoppen, den erreichten
Zustand und den natürlichen Zahn zu erhalten. Verloren gegangenes Zahnfleisch
wächst keinesfalls wieder nach! Wer glaubt, am Ende der Behandlung sähe alles
wieder so aus wie zu besseren Zeiten, irrt leider. Deshalb ist es auch so wichtig,
Zahnbetterkrankungen zu verhindern oder wenigstens so früh wie möglich in den
Zerstörungsprozess einzugreifen. Der Ablauf einer Parodontalbehandlung hängt vom
Entwicklungstand des Entzündungsprozesses ab. Je kleiner die Tasche, desto einfacher
ist die Behandlung; je tiefer und größer die Tasche, desto aufwändiger wird sie.
„Beläge (Plaque) entfernen“ ist aber nicht nur im Rahmen der Behandlung, sondern
auch für sie daheim in der Folgezeit das A und O des Behandlungserfolges. „Tiefen-Hygiene“
kann aber zu Hause allein nicht dauerhaft erreicht werden. Deshalb begleitet Sie
unsere speziell ausgebildete Prophylaxe-Assistentin oft über viele Jahre mit professioneller
Zahnreinigung und, wenn nötig, auch mit der Reinigung bestehender restlicher Zahnbett-Taschen.
Knochentransplantate: - aus eigener Knochensubstanz. In einem operativen
Eingriff wird zum Knochenaufbau an einer anderen Körperstelle Knochen entnommen
- in der Regel vom Kinn oder anderen Teilen des Unterkiefers - und in die Knochentasche
eingepflanzt. Die Entnahmestelle heilt danach wieder in ihren ursprünglichen Zustand.
Bei diesen Verfahren wird der eingepflanzte Knochen fast immer von neuem Stützgewebe
umschlossen, das dem Zahn festen Halt gibt. - aus gezüchtetem Knochenzellen:
Die direkte Transplantation eigener Knochensubstanz gilt als medizinischer "Goldstandard".
Eigenes Gewebe verwächst am sichersten mit dem vorhandenen Kieferknochen. Allerdings
kann dieses Verfahren auch mit einer Reihe von Belastungen und Risiken verbunden
sein. Auf jeden Fall ist damit ein operativer Zweiteingriff zur Entnahme des Knochenmaterials
verbunden. Mit einem körpereigenen (aus patienteneigenen Knochenzellen) gezüchteten
Kieferknochentransplantat wird ein ganz neues Vorgehen möglich: Hier genügt eine
geringe Menge Knochenhautzellen, um daraus im Labor neue Knochensubstanz zu züchten.
So lässt sich Ihr Kieferknochen aus körpereigenem (autologen) Gewebe neu aufbauen,
ohne dass dazu eine größere Operation erforderlich ist.
Gesteuerte Gewebsregeneration (GRT). Bei der GRT-Technik wird über die freigelegte
Knochentasche eine Spezialmembran gelegt und anschließend mit dem Zahnfleisch
wieder abgedeckt. Da das Weichgewebe in der Mundhöhle schneller wächst als Knochengewebe,
hindert die Membran das Zahnfleisch daran, in den Knochendefekt zu wachsen. Durch
dieses gesteuerte Wachstum hat das körpereigene Knochengewebe unter der Membran
genügend Zeit, sich zu regenerieren und den entstandenen Defekt auf natürliche
Weise wieder zu füllen. Nach Bildung des neuen Knochengewebes wird die Membran
nicht länger benötigt und löst sich langsam und natürlich auf. Sie muss also nicht
wieder entfernt werden.
Knochentransplantate. In einem operativen Eingriff wird an einer gesunden Kieferstelle
Knochen entnommen und in die Knochentasche eingepflanzt. Die Entnahmestelle heilt
danach wieder in ihren ursprünglichen Zustand. Bei diesen Verfahren wird der eingepflanzte
Knochen fast immer von neuem Stützgewebe umschlossen, das dem Zahn festen Halt
gibt. Knochenaufbau kann gelingen!
Knochenersatzmaterialien: Knochenersatzmaterialien sind körperfremde Substanzen
– in der Regel Granulate. Sie füllen bestehende Knochentaschen auf. Der umliegende
– natürliche - Kieferknochen löst das körperfremde Material entweder auf und nimmt
dessen Platz ein oder durchwächst das künstliche Material und bindet es in sich
ein. Knochenaufbau kann gelingen.
Biologischer Wiederaufbau des Knochens: Eine völlig neue Methode für die Behandlung
von Knochentaschen stellt die Anwendung des Proteins Amelogenin dar. Dieses Protein
wird vom Körper normalerweise nur während der Zahnentwicklung produziert und hat
eine wichtige Funktion bei der Bildung des Zahnhalteapparates. Wird Amelogenin
(Emdogain®) auf die freiliegende Zahnwurzeloberfläche aufgetragen, wird das Knochenwachstum
angeregt. Dadurch kommt es zur Ausheilung der Knochentasche und der Wiederherstellung
der natürlichen Zahnverankerung. Nicht alles ist möglich! In den letzten Jahren
haben wir bei der Behandlung von Parodontalerkrankungen erhebliche Fortschritte
erzielt. Deshalb ist es heute möglich, Fälle zu einem befriedigenden, guten Ende
zu bringen, auch wenn sie früher als aussichtslos galten. Trotzdem sind auch diesen
neuen Behandlungsmethoden Grenzen gesetzt. Heute ist es immer noch nicht in allen
Fällen möglich, den gesamten Knochen aufzubauen, der durch parodontale Erkrankungen
verlorengegangen ist. Deshalb gilt auch hier: Vorbeugen ist besser als Heilen,
denn Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen sind fast immer vermeidbar. Eine wunderschöne,
weiße, intakte Zahnreihe: Viele Menschen, nicht nur die Stars im Rampenlicht,
können mit solch schönen Zähnen unbeschwert lachen. Auf den ersten Blick wird
keiner erkennen, dass manchmal der Zahnarzt nachgeholfen hat. Moderner Zahnersatz
richtet sich nach dem Vorbild der Natur und lässt auch unter ästhetischen Gesichtspunkten
keine Wünsche offen. Abhängig von der Mundsituation wird festsitzender Zahnersatz
(Krone und Brücke) oder herausnehmbarer Zahnersatz (Prothese) angefertigt. Krone:
Wenn der Defekt am Zahn so groß geworden ist, dass eine Füllung nicht mehr gelegt
werden kann, muss der Zahn noch lange nicht entfernt werden. Mit einer Krone kann
er gerettet werden. Eine solche Krone, die die Aufgabe der verloren gegangenen
natürlichen Zahnkrone übernimmt, schützt den Restzahn vor weiterer Zerstörung
und stellt die volle Kaufunktion wieder her. Die Krone ermöglicht schönes Aussehen,
gutes Kauen und richtiges Sprechen. Krone ist nicht gleich Krone. Der modernen
Zahnmedizin stehen heute verschiedene Möglichkeiten für die Überkronung zur Verfügung.
Die Entscheidung für die Kronenart hängt von verschiedenen Faktoren ab: •
Welcher Zahn soll überkront werden: Ist es ein Backenzahn oder Frontzahn? •
Wie weit wurde der Zahn durch Karies zerstört? • Wie viel eigene Zahnsubstanz
ist noch vorhanden? (Teil- oder Vollgusskrone) • Soll die Krone so
echt wie ein natürlicher Zahn aussehen? (Metallkeramik-Krone oder Vollkeramik-Krone).
Die Kronenarten: Für alle Anforderungen gibt es unterschiedliche Kronenarten,
die eines gemeinsam haben: Dem Restzahn wird eine - im zahntechnischen Labor gefertigte
- Hülse aus verschiedenen Materialien übergestülpt. Für die Befestigung sorgt
ein spezieller Zahnzement. Teilkrone: Eine zahnsubstanzschonende Alternative zur
Vollgusskrone, denn die äußere und innere Zahnwand bleibt teilweise erhalten.
Die Teilkrone ersetzt fehlende Zahnsubstanz und schützt gleichzeitig die gesamte
Kaufläche. Sie ist geeignet z.B. für die Versorgung der Backenzähne. Vollgusskrone:
Sie ist geeignet zur Versorgung größerer Zahndefekte und besteht aus einer goldhaltigen
Metall-Legierung. Sie hält hohem Kaudruck stand und findet vor allem im hinteren
Backenzahnbereich Anwendung. Querschnitt durch Vollgusskrone. Metallkeramik-Krone:
Sie ist die meistverwendete Kronenart, sehr stabil, ästhetisch ansprechend und
natürlich. Allerdings verliert der Zahn wegen des Platzbedarfs für die Keramik
mehr Substanz als bei Vollgusskronen. Sie eignet sich z.B. für die Versorgung
von Frontzähnen und Backenzähnen. Querschnitt durch Metallkeramik-Krone. Vollkeramik-Krone:
„Jacketkrone“. Sie ist die ästhetisch anspruchsvollste Kronenart und sieht dem
natürlichen Zahn täuschend ähnlich. Querschnitt durch Vollkeramik-Krone. Vorbereitung
des Zahnes für Teilkrone
Brücke: So wie eine Brücke ein Tal überspannt, so überbrückt der gleichnamige
Zahnersatz eine Zahnlücke. Dabei müssen die neben der Lücke stehenden Zähne als
Brückenpfeiler herangezogen werden. Eine konventionelle Brücke setzt immer die
Überkronung von Nachbarzähnen zur Lücke voraus. Die Zahl der Brückenpfeiler richtet
sich nach der Zahl der fehlenden Zähne, die ersetzt werden müssen. Brücken haben
ein stabiles Metallgerüst, das mit zahnfarbenem Material verkleidet wird. Die
dauerhafteste Verblendung besteht aus Dentalkeramik. Nachteilig bei einer zahnverankerten
Brücke ist allerdings der Verlust der Zahnsubstanz bei den völlig gesunden Brückenpfeiler-Zähnen.
Um dies zu vermeiden, stehen mittlerweile zwei weitere Behandlungsmethoden zur
Verfügung: • Implantatgetragene Kronen und Brücken • Kronenlose Brücken
(CBW). Frontzahnlücke. Brücke mit zahnfarbener Verblendung Eingesetzte Brücke
von unten gesehen Geschlossene Frontzahnlücke
Kronenlose Brücke: CBW-Brücke (Crownless Bridge Works). Ein biologischer Weg zu
einem schönen Gebiss: Eine sanfte, weil Zahnsubstanz schonende (minimal-invasive)
Lösung stellt die CBW-Brücke dar. Es handelt sich dabei um eine moderne Klebebrückentechnologie
mit Stiftverankerungen in den Nachbarzähnen. Dabei werden Titananker seitlich
in harte Zahnsubstanz eingeklebt. Titan ist höchst stabil und bioverträglich.
Die Brücke wird auf die Anker geklebt, dabei bleiben die eigenen Pfeilerzähne
vollkommen erhalten. Die CBW-Brücke wird gerne eingesetzt bei • Einzelnen,
nicht angelegten Zähnen (Aplasie) • Zahnverlust durch Unfallschäden
• Zahnlücken in einem sonst einwandfrei restaurierten Gebiss. Wir
informieren Sie gerne ausführlich über die CBW-Brücke. Röntgenbild des CBW-Ankers
Ankerimplantate in den erhaltenen Pfeilerzähnen Natürliche Ästhetik einer geschlossenen
Zahnreihe
Herausnehmbarer Zahnersatz: Teilprothese. Auch mit herausnehmbarem Zahnersatz
ist es in hervorragender Weise möglich, verloren gegangene Zähne funktionstüchtig
zu ersetzen. Jede herausnehmbare Teilprothese wird am Restgebiss verankert. Üblicherweise
haben Teilprothesen eine stabilisierende Metallbasis. An dieser werden die künstlichen
Zähne mit Kunststoff befestigt. Zur Verankerung der Teilprothese an den restlichen
Zähnen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die gebräuchlichsten Formen der Teilprothese
stellen wir Ihnen hier vor. Modellguss-Prothese: Teilprothese mit sichtbaren Klammern.
Die künstlichen Zähne werden an einer Metallbasis befestigt und durch Klammern
mit den Restzähnen verbunden. Die Klammern können aber den Zahnschmelz gefährden.
Nicht immer lassen sich hygienische Probleme ausschließen. Durch ungünstige Belastung
kann es zu erheblichen Problemen kommen. Bei sichtbaren Klammern wird darüber
hinaus die Ästhetik negativ beeinflusst. Eine Modellguss-Prothese bietet also
insgesamt weniger Komfort. Charakteristik: Schlicht, wenig Aufwand, mit sparsamen
Mitteln funktioneller Ersatz. Geschiebe-Prothese: Teilprothese ohne sichtbare
Klammern. Bei dieser Form der Teilprothese werden die Klammern durch Verbindungselemente
(Geschiebe) ersetzt. Diese werden in festsitzenden Kronen oder Brücken eingearbeitet.
In die kastenförmige Hohlform der Krone (Matrizen) schiebt sich die Patrize der
herausnehmbaren Teilprothese und haftet durch die Reibung zwischen den Passflächen.
Es handelt sich also um eine Kombination von festsitzendem und herausnehmbarem
Zahnersatz. Eine Geschiebe-Prothese bietet insgesamt hohen Komfort. Charakteristik:
Sehr gute Lagestabilität, unverrückbarer Halt, ausgezeichnete Ästhetik. Teleskop-Prothese:
Übereinandergeschobene Hülsen stellen wie bei einem Teleskop eine stabile Verankerung
für den herausnehmbaren Zahnersatz dar. Auf den Pfeilerzähnen werden Primärkronen
(Innenteleskope) befestigt. Die darauf exakt passenden Sekundärkronen (Außenteleskope)
sind mit dem herausnehmbaren Zahnersatz verbunden. Die Haftung zwischen Innen-
und Außenteleskop wird durch Reibung zwischen den parallelen Wandflächen erreicht.
Der Prothesenkörper verbindet die Pfeilerzähne untereinander und wirkt so als
Schiene. Eine Teleskop-Prothese bietet den insgesamt höchsten Komfort. Charakteristik:
Keine Gaumenbedeckung im Oberkiefer erforderlich, erste Wahl bei geringem Restzahnbestand,
problemlose Änderungsmöglichkeit bei Zahnverlust. Es ist keine Neuanfertigung
erforderlich, hoher Tragekomfort, ausgezeichnete Ästhetik
Totalprothese: Totaler Zahnverlust braucht heute kein unvermeidbares Schicksal
mehr zu sein. Dies trifft zumindest für die Patientinnen und Patienten zu, die
sich rechtzeitig unter Einsatz aller heute verfügbaren Mittel behandeln lassen
und die notwendige Zahnpflege nicht vernachlässigen. Um allerdings völlig zahnlose
Kiefer mit Zahnersatz zu versorgen, sind umfangreiche Behandlungsmaßnahmen erforderlich.
Schon hinsichtlich Form, Höhe und Größe der Kiefer können unterschiedliche, für
den Sitz einer Totalprothese entscheidende Voraussetzungen vorliegen, die besonders
im Unterkiefer häufig ungünstig sind. Mehr als bei allen anderen Arten von Zahnersatz
ist nach der Eingliederung vor allem Ihre Mitarbeit für den langjährigen Erfolg
einer Totalprothese unerlässlich. Um den Halt (Lagestabilität) und die Kaufunktion
von Totalprothesen wesentlich zu verbessern, setzen wir in unserer Praxis oft
zusätzlich Implantate ein. Obere Vollprothese. Untere Vollprothese. Die fertiggestellten
Vollprothesen: Noch fällt das Lächeln schwer.
Implantate: Fest verwurzelter Zahnersatz: Jeder Zahnverlust belastet. Denn Zähne
sind mehr als nur Kauwerkzeug. Sie entscheiden über den harmonischen Eindruck
Ihres Gesichts, über seine Ästhetik, seine Mimik und ein unbeschwertes Lachen.
Ob in der Jugend oder im Alter, schöne Zähne bedeuten Lebensqualität. Implantat
getragener Zahnersatz ist die optimale Alternative zum herkömmlichen Zahnersatz.
• Beim Ersatz eines einzelnen Zahnes bleiben die Nachbarzähne ohne
jeden Substanzverlust erhalten. • Festsitzende Brücken können mit
komfortablem Sitz auch dort noch eingegliedert werden, wo sonst eine herausnehmbare
Prothese eingesetzt werden muss. • Der Tragekomfort und die Kaufunktion
von Totalprothesen werden durch Implantate erheblich verbessert. Heute werden
Implantate für hochwertigen Zahnersatz verwendet als Basis von: Einzelzahnersatz,
Festsitzende Brücke, Implantat getragene Totalprothese.
Das Implantat: Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel und dient als Ersatz
für einen verloren gegangenen Zahn. Ein Implantat wird in den Kiefer eingesetzt,
wo es die natürliche Funktion eines verloren gegangenen Zahnes übernimmt und verwächst
dort mit dem Knochen. Der Halsteil tritt durch das Zahnfleisch. Der neue Zahnersatz
wird fest mit dem Implantat verbunden. Für Implantate wird heute meistens Titan
verwendet, weil es sich seit Jahrzehnten in der Medizin durch exzellente Gewebeverträglichkeit
und Stabilität ausgezeichnet hat. Die Reaktion des Körpers auf Titan ist so natürlich,
dass der Knochen direkt am Implantat anwächst und das Implantat als Teil des Körpers
annimmt. Titan ist dafür bekannt, dass es keine allergischen Reaktionen auslöst.
Der mit einem Implantat im Mund befestigte Zahnersatz sitzt in der Regel fest
wie die eigenen Zähne. Und diese „Stützmethode“ ist so unauffällig, dass sie nur
Fachleute erkennen. Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sie sich
mit ihrem implantatgestützten Zahnersatz beim Kauen, Sprechen und Lachen so sicher
fühlen wie mit ihren eigenen Zähnen. Implantate sind nicht nur zahnmedizinisch
gesehen eine aufwändige Lösung, sondern im Hinblick auf die Ausstrahlung des Menschen
eine sehr förderliche und sehr elegante Lösung.
Krone auf Implantat: Einzelzahnersatz: Einzelne Zähne im Front- oder Seitenbereich
können entweder durch eine zahnverankerte festsitzende Brücke, eine Klebebrücke
(CBW-Brücke) oder durch ein Einzelzahnimplantat ersetzt werden. Bei Klebebrücken
wird zwar der Zahnsubstanzverlust auf ein Minimum reduziert, doch können die Bewegungen
der Pfeilerzähne zu einem Abscheren der Klebeverbindung führen. Eine mit den Nachbarzähnen
verankerte Brücke erfüllt den Wunsch des Patienten nach einem festsitzenden Zahnersatz,
hat aber den Nachteil, dass an den Nachbarzähnen sehr viel Zahnsubstanz entfernt
werden muss. Das Implantat als Träger für den Einzelzahnersatz bietet den Vorteil
einer zuverlässigen, freistehenden und festsitzenden Versorgung. Das Implantat
als Träger für den Einzelzahnersatz bietet außerdem den Vorteil einer hervorragenden
Ästhetik. Sogar für Jugendliche ab ca. 20 Jahren bietet die Implantat-Versorgung
große Vorteile: Die gesunde Zahnsubstanz der Nachbarzähne bleibt erhalten, was
für den jugendlichen Zahnnerv besonders schonend ist.
Brücke auf Implantaten: Ersatz von mehreren Zähnen: Für den Ersatz vom mehreren
Zähnen im Bereich der Front- oder Seitenzähne gibt es mehrere Alternativen: •
Herausnehmbare Teilprothese • Zahnverankerte Brücke •
Implantatgetragene Brücke. Eine herausnehmbare Teilprothese verteilt die Kaukräfte
auf die natürlichen Zähne und das Weichgewebe, während zahnverankerte festsitzende
Brücken die Kaukraft über die Brückenglieder auf die Pfeilerzähne übertragen.
Ein Nachteil ist der Zahnsubstanzverlust der Pfeilerzähne von ca. 40-50%. Implantatgetragene
Brücken übertragen die Kaukräfte dagegen auf den Knochen. Eine implantatgetragene
Brücke kann freistehend gestaltet werden. Sie hat eine sehr gute Kaufunktion und
erzielt eine positive ästhetische Wirkung. Es ist ein Vorteil, dass die natürlichen
Nachbarzähne nicht einbezogen werden müssen.
Prothese auf Implantaten: Totalersatz: Die herausnehmbare Totalprothese – das
unkomfortable Gebiss – kann zur Qual werden, wenn sich nach einiger Zeit der Kieferknochen
zurückbildet und die Prothese keinen Halt mehr findet. Essen, sprechen, oder lachen
– nichts ist mehr wie früher. Die auf der Schleimhaut aufliegende Prothese beschleunigt
sogar den Abbau des Kieferknochens. Mit Hilfe von Implantaten kann die Prothese
über Klemmvorrichtungen wie Druckknöpfe oder Stege so fixiert werden, dass Ihre
„Dritten“ fest und sicher sitzen. Die Implantatversorgung ermöglicht sogar festsitzende
Brücken bei Zahnlosigkeit. Druckknopf-Prothese: Steg-Prothese: Schöne, fest verankerte
Zähne sind das Ergebnis. Problemloses Lachen, Sprechen und Genießen sorgen wieder
für eine überdurchschnittliche Aufwertung Ihrer Lebensqualität. Festsitzende Brücken
im zahnlosen Kiefer.
Ein strahlendes Lächeln für ein gutes Aussehen. Geben wir es ruhig zu: Das gute
Aussehen eines Menschen ist für viele unserer Entscheidungen wichtig, egal ob
es um die Einstellung eines neuen Angestellten geht, die Wahl eines Geschäftspartners
ansteht oder wen wir uns als Partner oder Partnerin wünschen. Wir werden – ob
wir es wollen oder nicht – zu einem großen Teil nach unserem Äußeren beurteilt.
Der Mund wirkt dabei häufig als Blickfang und ist entscheidender Teil des ersten
Eindruckes, den wir auf andere machen. Gepflegte Zähne sorgen für ein strahlendes
Lächeln, geben Selbstbewusstsein und Sicherheit, im Privatleben und im Beruf.
Die moderne Zahnheilkunde hat viele Verfahren entwickelt, die die Zahn-Ästhetik
und damit Ihr Aussehen gezielt verbessern können. Wir wollen, dass Sie sich wohl
fühlen.
Bleaching: Aufhellung natürlicher Zähne. In unserer Praxis können wir der Natur
ein wenig nachhelfen und Ihre Zähne wieder strahlend und hell erscheinen lassen.
Vor dem Bleichen Ihrer Zähne stellen wir aber grundsätzlich erst einmal die Ursache
der Verfärbung fest. Äußere Zahnverfärbungen entstehen häufig durch Genuss- und
Nahrungsmittel wie Nikotin, Tee, Kaffee oder Rotwein. Sie lassen sich durch eine
professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis entfernen. Innere Zahnverfärbungen
können bereits im Kindesalter durch Allgemeinerkrankungen, Zahnbildungsstörungen
und Nebenwirkungen von Medikamenten zur Behandlung von Infektionserkrankungen
verursacht werden. Abhängig von der Verfärbungsursache gibt es verschiedene Möglichkeiten,
Ihre Zähne wieder in natürlichem Weiß erstrahlen zu lassen. Ein Spezial-Gel hellt
Ihre Zähne auf. Dieses Gel wird mit einer von uns individuell hergestellten und
passgenauen Schiene auf Ihre Zähne aufgetragen. Sie ermöglicht es, das Bleichmittel
auch zu Hause täglich für eine gewisse Zeit gezielt auf einen einzelnen Zahn oder
eine ganze Zahnreihe einwirken zu lassen. Das Gel setzt Sauerstoff frei und hellt
Ihre Zähne auf. Zum Schutz von Zahnfleisch und Mundschleimhaut, die mit dem Bleichmittel
nicht in Berührung kommen dürfen, werden die Zähne mit einem Spanngummi (Kofferdam)
von der Mundhöhle isoliert. Wir kontrollieren während der „Bleichzeit“ Ihre Zähne
regelmäßig, um unerwünschte Nebenwirkungen zu verhindern und bei Bedarf Ihre tägliche
Tragezeit neu festzulegen. Während der Behandlungsphase kann es vorübergehend
zu einer erhöhten Temperaturempfindlichkeit der Zähne kommen. Weiße Zähne durch
zusätzliche Wärmeentwicklung: Beim so genannten „thermokatalytischen“ Bleichen
tragen wir in mehreren Sitzungen erhitztes Spezial-Gel auf die Oberfläche Ihrer
Zähne auf. Unter dieser „Thermopackung“ entwickelt sich die von Ihnen gewünschte
Aufhellung. Gelegentlich kann eine vorübergehende Zahnempfindlichkeit durch Irritation
des Zahnnervs auftreten. Aufhellung wurzelbehandelter Zähne: Nach Wurzelbehandlung
dunkeln Zähne oft nach. Um sie aufzuhellen, wird das Spezial-Gel in den inneren
Hohlraum des verfärbten Zahnes eingelegt. Voraussetzung für ein derartiges Verfahren
ist eine dichte Wurzelfüllung des Wurzelkanals. Das Gel wird ca. 10 Tage im Zahn
belassen und muss in der Regel – bis die ästhetisch gewünschte Farbe erreicht
ist – regelmäßig von uns erneuert werden. Was Sie über Bleaching wissen sollten:
Bleichmittel können nur natürliche Zähne aufhellen, nicht aber zahnfarbene Füllungen
und Kronen. Nach dem Bleaching können Zahnfarbe und Farbe von Füllungen und Kronen
nicht mehr übereinstimmen. Deshalb kann die Erneuerung von Füllungen und Kronen
notwendig werden. Nach zwei bis drei Jahren – manchmal auch schon früher – dunkeln
gebleichte Zähne oft wieder nach. Sie lassen sich dann erneut bleichen. Auch wenn
immer mehr Produkte für das Bleichen in Eigenbehandlung angeboten werden, heißt
das noch lange nicht, dass sie auch problemlos funktionieren. Zu den Problemen,
die bei Selbstbehandlung zu Hause auftreten, gehören: • Verletzung
von Zahnfleisch und Mundschleimhaut durch Kontakt mit dem Bleichmittel •
Ungleichmäßige oder Teilaufhellung der Zähne durch industriell hergestellte, schlecht
sitzende Bleichmittelschienen (Billigangebote aus Kaufhaus und Versandhandel).
Fragen Sie uns, bevor Sie vielleicht vorschnell die falsche "Rezeptur" ausprobieren.
Fehlerhafte Ergebnisse lassen sich kaum korrigieren. Eine ästhetische Verbesserung
Ihrer Zähne gehört in unsere Verantwortung.
Contouring: Ästhetische Zahnumformung. Schöne, gleichmäßige Zähne beeinflussen
den harmonischen Gesamteindruck des Gesichtes. Die ästhetische Zahnheilkunde erlaubt
es heute, der Natur ein wenig nachzuhelfen. Dank moderner Klebetechnologie und
neuer zahnärztlicher Werkstoffe können wir heute in unserer Praxis Zahnlücken
schließen, fehlerhafte Zahnformen umgestalten oder auch Zahnoberflächen verschönern.
Zahnumformung eignet sich für jede fehlerhafte Zahnform. Sie wird gerne auch bei
Jugendlichen angewandt, da in der Jugend auf das Abtragen der Zahnsubstanz der
noch sehr empfindlichen Zähne verzichtet werden kann. Schließen von Zahnlücken
(Diastema): Auffällige Lücken zwischen den Zähnen beeinträchtigen den gesamten
Gesichtsausdruck. Oftmals verursachen sie auch Sprechfehler (z.B. Lispeln). Aussehen
und Aussprache werden durch das Schließen einer Zahnlücke verbessert. Die neu
gestalteten Zähne werden der natürlichen Zahnfarbe angepasst. In vielen Fällen
kann eine langwierige kieferorthopädische Behandlung oder das Eingliedern von
Keramik-Kronen (beides ist zeitlich und finanziell aufwändiger) vermieden werden.
Umgestaltung fehlerhafter Zahnformen (Zapfenzähne) Wenn die seitlichen, oberen
Schneidezähne viel zu schmal sind, können sie durch individuell gefertigte Verblendschalen
„verbreitert“ werden. Diese hauchdünnen Schalen aus Kunststoff werden nach einer
entsprechenden Vorbehandlung auf die Zähne geklebt. Verschönern verfärbter oder
unregelmäßiger Zahnoberflächen. Eine fehlerhafte Entwicklung des Zahnschmelzes
(Schmelzhypoplasie) stört den ästhetischen Eindruck. Die Wiederherstellung der
Zahnoberfläche durch einen Kunststoff-Überzug erspart die Überkronung, die mit
einem hohen Substanzverlust der Schneidezähne verbunden wäre.
Veneers: Keramische Verblendschalen. Veneers sind hauchdünne, zahnfarbene Keramikschalen,
die mit einer aufwändigen Klebetechnik auf dem Zahn befestigt werden. Das Veneer
endet an der Zahnfleischgrenze, deshalb ist eine Reizung des Zahnfleisches ausgeschlossen.
Der Zahnschmelz wird nur um 0,3 bis 0,7 mm abgetragen und die Schneidekante um
ca. 1mm gekürzt. Ohne gesunde Zahnsubstanz zu opfern, können wir mit diesem modernen
Verfahren • Zahnlücken schließen • Kleine Zahnfehlstellung
korrigieren • Große Füllungen, verfärbte Zähne und Zahnmissbildungen
abdecken • Unfallgeschädigte Zähne wieder aufbauen. Da ein Veneer
metallfrei ist, lässt die lichtdurchlässige Keramik den restaurierten Zahn völlig
natürlich erscheinen. Der Übergang zu den eigenen Zähnen und zum Zahnfleisch ist
nicht sichtbar. Wir erzielen durch die Verwendung von Veneers eine ausgezeichnete
Ästhetik. Strahlend gepflegte Zähne unterstreichen den harmonischen Gesamteindruck.
Aufbau eines Schneidezahnes: Korrektur von sichtbaren Füllungen, Lückenschluss
zwischen den mittleren Schneidezähnen, Abdeckung von Schmelzmissbildungen, Abdeckung
von Zahnmissbildungen. Wir helfen Ihnen gerne, wenn Sie Fragen zum äußeren Erscheinungsbild
Ihrer Zähne haben.
Zahnschmuck: Ein Glanzlicht in Ihrem Gesicht. Wir befestigen Ihr persönliches
Schmuckstück ohne Bohren und absolut schmerzfrei durch eine Zwei-Komponenten-Spezialklebung
auf dem Zahn Ihrer Wahl. Zahnschmuck hält erstaunlich lange, meist bis zu eineinhalb
Jahren. Er löst sich dann von selbst oder er kann jederzeit von uns problemlos
entfernt werden. Schäden am Zahn entstehen nicht. Gediegen und hochwertig präsentieren
sich die exklusiven „Dazzler“ mit ihren Gold- und Diamantmotiven. Sie reflektieren
einfallendes Licht in einem warmen Ton und überraschen bei näherem Hinsehen mit
ihrem ausgefallenen Design. Schlicht, edel und weniger auffällig sind die brillanten
Spezialanfertigungen aus Kristallglas mit einer Titan-Kaschierung auf der Rückseite.
Sie ziehen mit ihrem hellen, diamantenem Funkeln alle Blicke auf Sie. Es gibt
viele Anbieter von Zahnschmuck. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl. „Total
cool“ wirken natürlich Zahn-Tatoos, poppige und bunte Aufkleber, mit denen Sie
garantiert für bis zu 8 Wochen auffallen.
Nur ein auf Ihre charakteristische Zahnsituation angefertigter, persönlicher Mundschutz
minimiert das Verletzungsrisiko für Ihre Zähne und Ihren Kiefer. Für die Anfertigung
Ihres Mundschutzes nehmen wir einen Abdruck vom Ober- und Unterkiefer und machen
einen Konstruktionsbiss aus Wachs. Im Labor wird der Abdruck mit Gips gefüllt
und es entsteht ein Duplikat Ihrer Zähne. Darauf wird in einem mehrstufigen Verfahren
• zweischichtig, ca. 3 mm stark, für Judo, Moto-Cross, Militaryreiten,
Ringen, Faustball, Handball und weitere Sportarten, bei denen üblicherweise keine
harten Schläge auf den Kieferbereich zu erwarten sind • zweischichtig,
ca. 5 mm stark, für Rugby, Football, Crossbiking, Rollerskating und weitere Sportarten,
bei denen flächige Schläge vorkommen • zweischichtig, ca. 5 mm stark,
mit Kraftverteilungsleisten für Boxen, Kickboxen, Eishockey, Karate, Squash, Feldhockey,
Polo, Rugby, Football und weitere Sportarten aus dem professionellen Bereich,
bei denen starke und harte Schläge auf den Kieferbereich zu erwarten sind •
dreischichtig, ca. 5 mm stark, mit harter Einlage für Eishockey, Feldhockey, Polo
und andere Sportarten, bei denen äußerst harte und kleinflächige Schläge auf den
Kieferbereich zu erwarten sind (eingeschränkter Tragekomfort). Ihr Sportmundschutz
wird aus Kunststoff aufgebaut. Ein zwei bis vier Millimeter starkes Aufbissrelief
zwischen den Zahnreihen fängt plötzlich einwirkenden Druck elastisch auf. Ihr
persönlicher Mundschutz erlaubt • eine ungehinderte Mund- und Nasenatmung
• ist geschmacksfrei und hat eine glatte Oberfläche •
führt zu vermehrter Speichelbildung und verhindert das Austrocknen Ihres Mundes
• nach kurzer Gewöhnung normales Sprechen. Wir wünschen Ihnen viel
Vergnügen beim Sporttreiben. Wir beraten Sie gerne, wie Sie Ihre eigenen Zähne
auch im fairen Wettstreit bis ins hohe Alter behalten. Sicherheit im Sport: Individueller
Mundschutz zum Schutz Ihrer Zähne, Ihres Kiefern und Ihrer Kaugelenke
Für unsere Patienten immer wieder wichtige Fragen: • Ich habe ein
Bonusheft, was bedeutet das für mich? • Muss ich die Behandlungskosten
vorab bezahlen? • Bekomme ich einen Zuschuss von meiner Kasse und
wie viel? • Ich bin Privatpatient - welche Vorteile habe ich? •
Kann ich bei Zahnersatzbehandlung auch in Raten zahlen? • Und viele
Fragen mehr ...? Wir informieren Sie gerne und ausführlich über unterschiedliche
Möglichkeiten zur Bezahlung und Finanzierung einer Zahnbehandlung. Hier haben
wir nur einige Hinweise zusammengestellt.
Als privat versicherten Patienten steht Ihnen das gesamte Leistungsspektrum der
modernen Zahnheilkunde zur Verfügung. Sie sind unsere direkten Vertragspartner
und bestimmen die Versorgungsart und die Behandlungsqualität individuell nach
Ihren Bedürfnissen und Wünschen. Die Behandlungskosten werden bis zu 100 Prozent
erstattet. Die Höhe der Kostenerstattung hängt von dem bei Ihrer privaten Krankenkasse
abgeschlossenen Tarif ab. Das zahnärztliche Honorar wird meist nur bis zu einem
bestimmten Steigerungsfaktor bezahlt und die Erstattung beim Zahnersatz erfolgt
prozentual; oftmals kommt es auch zu Einzelfallentscheidungen. Da sich auch bei
den privaten Krankenkassen die Rechtslage ständig ändert, sollten Sie über die
von Ihnen abgeschlossenen Tarife genauestens informiert sein. Wir sind in jedem
Einzelfall um Kostentransparenz bemüht. Wir erstellen vor Behandlungsbeginn für
Sie eine detaillierte und übersichtliche Gebührenvorausberechnung. Diese stimmen
Sie dann mit Ihrer Krankenkasse ab.
Bestimmte Aufwendungen bei Krankheit (außergewöhnliche Belastungen) können laut
§ 33 des Einkommensteuergesetzes einkommensmindernd berücksichtigt werden. Der
Eigenanteil beim Zahnersatz gehört dazu. Wir haben hier einen interessanten Hinweis
zum Thema Zahnersatz und Steuern für Sie gefunden. Die Information wird
von der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein zur Verfügung gestellt.
Schöne und gesunde Zähne sind mitentscheidend für Ihre Gesundheit, Ihr Wohlbefinden
und Ihre Ausstrahlung. Leider hält die natürliche Schönheit nicht immer ein Leben
lang. Richtige und regelmäßige Zahnpflege unterstützt die Erhaltung, kann sie
aber nicht garantieren. Ausgereifte Techniken und Materialien ermöglichen heute
eine Optimal-Versorgung nach zahnmedizinischen und ästhetischen Maßstäben. Die
unter Kostendruck stehenden gesetzlichen Krankenkassen haben in den letzten Jahren
die Zuzahlungen zum Zahnersatz jedoch stets reduziert. Einige besondere Leistungen,
die ästhetische Ausstrahlung, Haltbarkeit und Komfort des Zahnersatzes auszeichnen,
werden leider auch in Zukunft zu Lasten unserer Patientinnen und Patienten eingespart.
Kurz: Nicht alles was technisch machbar und persönlich wünschenswert ist, kann
die gesetzliche Krankenkasse bezahlen! Für manche Patientinnen und Patienten sind
die Kosten für hochwertigen individuellen Zahnersatz oft kaum mehr tragbar. Deshalb
informieren wir Sie unter anderem gerne auch über die Möglichkeit der Z-Easy-Patiententeilzahlung.
Sie können dann Ihren Eigenanteil in bequemen, von Ihnen gewählten Raten bezahlen.
Bei einer Laufzeit von 12 Monaten beträgt der Jahreszins nur 2,9% effektiv (Stand:
02/02); bei kurzen Finanzierungslaufzeiten bis zu 6 Monaten ist die Finanzierung
zinsfrei! Möglich werden die günstigen Zinskonditionen, weil das Z-Easy-Dental-Labor,
mit dem wir dann zusammenarbeiten, Ihre Entscheidung für hochwertigen Zahnersatz
subventioniert.
Gesetzliche Bestimmungen: Mehrkostenregelung bei Füllungen: Seit November 1996
gilt für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen bei Zahnfüllungen folgende
neue Regelung (§ 28 Abs. 2, 8. Gesetz zur Änderung des SGB V): Die zahnärztliche
Behandlung umfasst die Tätigkeit des Zahnarztes, die zur Verhütung, Früherkennung
und Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten nach den Regeln der zahnärztlichen
Kunst ausreichend und zweckmäßig ist. Wählen Versicherte bei Zahnfüllungen eine
darüber hinausgehende Versorgung, haben sie die Mehrkosten selbst zu tragen. Als
„ausreichend und zweckmäßig" für die Versorgung von Zähnen im Seitenzahnbereich
gilt nach wie vor Amalgam. Ebenso „auf Krankenschein" ist die Versorgung mit zahnfarbenen
Kunststoffen im Einzelfall möglich, dabei aber auf die Zähne im Frontzahnbereich
beschränkt. Nur bei einer ärztlich nachgewiesenen Allergie gegen Amalgam oder
einen seiner Inhaltsstoffe bzw. bei schweren Nierenfunktionsstörungen gehören
Kunststoff-Füllungen auch für die Seitenzähne zur Kassenversorgung. Entscheiden
Sie sich für ein Gold-, Keramik- oder Kunststoff-Inlay (Einlagefüllung) oder eine
aufwendige Kunststoffmehrschichtfüllung, muss Ihr Zahnarzt die anfallenden Kosten
vor Behandlungsbeginn schriftlich mit Ihnen vereinbaren. Die von Ihnen zu tragenden
Mehrkosten sind die nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) berechneten Behandlungskosten
abzüglich des Kassenanteils. Ihr Zahnarzt stellt Ihnen lediglich den sich dann
ergebenden Restbetrag in Rechnung. Wählen Sie also heute eine Zahnfüllung, die
Ihren Wünschen entspricht und mehr ist als „ausreichend und zweckmäßig", trägt
die gesetzliche Krankenkasse nur die Kosten, die für eine einfache Füllung entstehen
würde. Bonusregelung bei Zahnersatz: Mit regelmäßig in Anspruch genommenen zahnärztlichen
Kontrollen und Prophylaxemaßnahmen sichern Sie sich finanzielle Vorteile: Wird
später eventuell Zahnersatz erforderlich, kann sich Ihr Eigenanteil von
grundsätzlich 50 % der Kosten auf der Grundlage des Heil- und Kostenplanes um
10 bzw. 15 Prozentpunkte verringern: Um 10 % auf 40 %, wenn Ihr Gebisszustand
regelmäßige Zahnpflege erkennen lässt und Sie sich in den letzten fünf Jahren
vor Beginn der Behandlung wenigstens einmal im Kalenderjahr haben zahnärztlich
untersuchen lassen. Für Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ist
eine zahnärztliche Untersuchung wenigstens einmal im Kalenderhalbjahr während
der letzten fünf Jahre vor der Behandlung erforderlich. Ihr Eigenanteil mindert
sich um weitere 5 % auf 35 %, wenn Sie in den letzten zehn Kalenderjahren ohne
Unterbrechung die vorgenannten Untersuchungen in Anspruch genommen haben.